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Benötige ich ein symmetrisches/balanced Kabel?

Antwort 1:

Wenn du dir diese Frage stellst, wirst du vermutlich kein symmetrisches Kabel benötigen.

Antwort 2:

Im professionellem Umfeld eines Tonstudios oder in der Bühnentechnik wird häufig eine symmetrische Übertragung genutzt. Dadurch kann eine störungsfreie Übermittlung der Nutzsignale auch über weite Strecken ermöglicht werden.

Gerade bei der Aufnahme von Mikrofonsignalen und/oder der Verwendung von langen Kabeln ist eine unsymmetrische Übertragung sehr änfällig für Störungen (Brummen) von außen.

Aufbau unsymmetrischer und symmetrischer Kabel

Bei der unsymmetrischen Übertragung werden in der Regel zwei Adern genutzt. Während eine Ader für die Masse und die Schirmung zuständig ist, wird das Nutzsignal über die zweite Ader (hot) geschickt. Bei einer symmetrischen Übertragung kommt eine weitere Ader (cold) hinzu, die ebenfalls das Nutzsignal trägt – allerdings mit entgegengesetzter Polarität. Würde man nun beide Signale (hot & cold) addieren, hätte man das Nutzsignal vollständig ausgeblendet und würde lediglich das Störsignal behalten. Durch die Subtraktion beider Signale passiert genau das Gegenteil; die Nutzsignale, welche durch die Aufteilung (hot & cold) halbiert wurden, summieren sich und das Störsignal wird eliminiert.

Funktionsweise eines symmetrischen Kabels

Zur Nutzung dieser Technik sind entsprechende Geräte mit Differenzverstärker und Groundlift notwendig. Auch wenn man mit beiden Kabel-Typen (unsymmetrisch & symmetrisch) an beiden Eingangs-Typen (unsymmetrisch & symmetrisch) arbeiten kann, ist es sinnvoll die Technik entsprechend abzustimmen. Ein symmetrischer Ausgang (z.B. Kopfhörer) würde an einen unsymmetrischen Eingang, durch den fehlenden Differenzverstärker nur eines der beiden Signale (hot & cold) auswerten was zu einem sehr schwachen Signal führen würde.

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